Schnarchen zuerst einordnen

Schnarchen ist nicht automatisch eine Schlafapnoe. Wiederholte Atemaussetzer und ausgeprägte Tagesmüdigkeit können jedoch auf eine behandlungsbedürftige Schlafstörung hinweisen. Vor einer Schienentherapie ist deshalb eine ärztliche beziehungsweise schlafmedizinische Abklärung wichtig.

Wie die Schiene wirkt

Eine Unterkieferprotrusionsschiene hält den Unterkiefer während des Schlafens etwas weiter vorne. Dadurch kann mehr Platz im Rachen entstehen. Ob sie geeignet ist, hängt unter anderem vom schlafmedizinischen Befund und der Situation von Zähnen und Kiefer ab. Anpassung und Kontrollen erfolgen zahnärztlich; bei Schlafapnoe muss auch die Wirkung schlafmedizinisch kontrolliert werden.

Häufige Fragen: Schnarcherschiene

Nein. Eine Schnarcherschiene beeinflusst die Unterkieferposition, um den Atemweg zu erweitern. Eine Aufbissschiene hat eine andere Aufgabe.

Nein. Sie kommt nur bei passenden Voraussetzungen infrage. Eine bestehende CPAP-Behandlung sollte nicht eigenständig durch eine Schiene ersetzt werden.

Anfangs können Druckgefühl, vermehrter Speichelfluss, Mundtrockenheit oder Kieferbeschwerden auftreten. Auch Veränderungen des Bisses sind möglich und erfordern Kontrollen.

Bei reinem Schnarchen ist die Versorgung in der Regel privat. Bei diagnostizierter obstruktiver Schlafapnoe kann eine Kostenübernahme unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein. Das wird vorab geklärt.

Ihre Fragen besprechen wir persönlich.

Welche Behandlung zu Ihnen passt, klären wir nach einer Untersuchung. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis am Alten Markt in Jever.