Erst prüfen, dann entscheiden
Die eigenen Zähne zu erhalten hat Vorrang. Ist ein Zahn stark zerstört oder nicht mehr ausreichend im Knochen verankert, kann seine Entfernung notwendig werden. Auch Lage und Platzverhältnisse eines Zahns können eine Rolle spielen. Nicht jeder Weisheitszahn muss entfernt werden.
Vorbereitung und Nachsorge
Vor einem Eingriff werden Befund, Gesundheitszustand und eingenommene Medikamente berücksichtigt. Häufig hilft eine Röntgenaufnahme bei der Planung. Ablauf, Betäubung, mögliche Risiken und Alternativen werden erläutert. Anschließend erhalten Sie Hinweise zur Wundpflege und zu notwendigen Kontrollen.
Häufige Fragen: Zahnärztliche Chirurgie
Viele zahnärztliche Eingriffe sind unter örtlicher Betäubung möglich. Welche Vorgehensweise geeignet ist, hängt vom Eingriff und Ihrer gesundheitlichen Situation ab.
Bringen Sie Ihren aktuellen Medikamentenplan mit und nennen Sie bekannte Erkrankungen und Allergien. Medikamente, insbesondere Blutverdünner, bitte nicht eigenständig absetzen.
Solange die Betäubung wirkt, sollten Sie nichts essen. Schonen Sie sich und beachten Sie die individuellen Hinweise zu Kühlung, Mundhygiene und Rauchen.
Bei anhaltender Blutung, zunehmenden Beschwerden oder Fieber kontaktieren Sie die Praxis beziehungsweise den zahnärztlichen Notdienst. Bei Atemnot oder rasch zunehmender Schwellung ist sofortige medizinische Hilfe nötig.